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Ippon
(ganzer Punkt)
Der
Kampfrichter hebt einen Arm mit der Handfläche nach vorn hoch
über seinen Kopf.
Einen "Ippon" erhält
der Kämpfer, der seinen Gegner mit Kraft und Schwung,
in guter Technik auf den Rücken wirft, oder ihn 25 Sekunden
lang beim Bodenkampf im Haltegriff hält, oder durch Würgen
oder Hebeln den Gegner zur Aufgabe zwingt. Zwei Waza-ari (
Waza-ari-awasete-ippon, zuerst Waza-ari dann Ippon-Handzeichen
) ergeben ebenfalls einen Ippon. |
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Waza-ari
(halber Punkt)
Der
Kampfrichter hebt einen Arm mit der Handfläche nach unten seitwärts
in Schulterhöhe.
Bei
der Ausführung
eines Wurfes wurde eines der oben genannten Kriterien nicht voll
erfüllt. Im Bodenkampf muß ein Kämpfer seinen
Gegner mehr als 20 Sekunden halten um ein Waza-ari zu erhalten. |

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Yuko
(großer technischer Vorteil)Der Kampfrichter hebt einen
Arm mit der Handfläche nach unten 45 Grad seitwärts
von seinem Körper.
Wurf auf die Seite
oder ohne Kraft, oder der Gegner wird im Bodenkampf mehr als
15 Sekunden gehalten. |

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Koka (kleiner technischer Vorteil)
Der
Kampfrichter hebt einen gebeugten Arm hoch mit dem Ellbogen
an der Körperseite,
Handfläche nach vorne wobei der Daumen in Richtung
der Schulter zeigt. Wurf
auf das Gesäß oder
den Oberschenkel, oder 10 Sekunden langes Halten im Bodenkampf. |

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Osaekomi (Haltegriff)
Der
Kampfrichter zeigt mit seinem Arm nach unten in Richtung der
Kämpfer, wobei
er sich in deren Richtung beugt und sie ansieht. Der
Gegner wird beim Bodenkampf unter Kontrolle gehalten, wobei
mindestens eine Schulter des Gegners die Matte berührt. |
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Osae-komi-toketa
(Haltegriff gelöst)
Der Kampfrichter streckt
einen Arm nach vorne und bewegt ihn zwei- oder dreimal
schnell von rechts nach links hin und her. Der
Haltegriff wird dann als gelöst erklärt, wenn der Kämpfer die
Kontrolle über den Gegner verloren hat, oder wenn
ein Arm, Bein des Kämpfers vom Gegner umklammert wurde. |
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Matte (Unterbrechung des Kampfes)
Der
Kampfrichter hebt eine Hand in Schulterhöhe wobei der Arm nahezu parallel
zur Matte ist und zeigt dem Zeitnehmer die offene Handfläche
mit den Fingern nach oben. Der
Kampf wird unterbrochen (und somit die Kampfzeit gestoppt),
wenn ein Kämpfer
die Kampffläche verläßt, wenn während
des Bodenkampfes ein Kämpfer aufsteht, wenn eine verbotene
Handlung ausgeführt wird (nicht aber, wenn z. B. während
eines Haltegriffes der unten Liegende eine Verbotene Handlung
ausführt) oder, wenn im Bodenkampf kein Erfolg ersichtlich
ist. |

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Kachi
(Erklärung des Siegers)
Um
den Sieger eines Kampfes zu bezeichnen. hebt der Kampfrichter
eine Hand mit der Handfläche nach innen in Richtung des
Siegers. |
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Um
die Kämpfer
zum Kleiderordnen aufzufordern, kreuzt der Kampfrichter die linke über
die rechte Hand Handflächen nach innen in Gürtelhöhe. |
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Bestrafung
eines Kämpfers z.B. wegen Inaktivität:
Die
Unterarme des Kampfrichters kreisen mit einer Vorwärtsbewegung in Brusthöhe. |

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Bei
Erteilung einer Strafe (Shido, Chui, Keikoku, Hansoku-make) zeigt
der Kampfrichter mit dem Zeigefinger auf den Kämpfer. |
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Bei
einem Shido erhält der Gegner einen Koka, bei einem Shui
ein Yuko, bei einem Keikoku einen Waza-ari zu seinen Gunsten.
Bei der Bestrafung mit Hansoku-make ist der Kampf mit einem Ippon
zugunsten des Gegners beendet.
Um
die Rücknahme
einer Beurteilung anzuzeigen, wird dasselbe Handzeichen mit
der einen Hand wiederholt, während die andere Hand über
den Kopf nach vorne hochgehoben und zwei- oder dreimal von
rechts nach links hin und her bewegt wird.
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